Treibt das Land Sachsen-Anhalt die Opfer von Nachterstedt in den Ruin?

Leider zeigt sich oft, dass, wenn ein Bundesland (z.B. Steuern) Geld sehen will, hart durchgegriffen wird, dass aber das Gegenteil der Fall ist, wenn Zahlungspflichten bestehen.

Ein Jahr nach dem Erdrutsch von Nachterstedt haben die meisten Gewerbetreibenden noch keine Entschädigung für entgangene Umsätze erhalten. Betroffen sind etwa Restaurantbesitzer oder Vermieter von Ferienwohnungen. Das Landeswirtschaftsministerium erklärte am Mittwoch auf MZ-Anfrage, von rund 20 Anträgen von Unternehmen seien erst vier positiv beschieden worden. Fünf weitere Vereinbarungen könnten am Donnerstag abgeschlossen werden. Ein Nothilfefonds für die Firmen war erst im März nach langen Verhandlungen mit dem Bund aufgelegt worden.

Betroffene Unternehmer kritisierten das zähe Verfahren: „Langsam wird die Lage für uns existenzbedrohend“, sagte Nadine Müller, die mit ihrem Mann einen Reiterhof mit Ferienwohnungen in der Nähe des Sees betreibt. Nach dem Unglück hätten Urlauber ihren Aufenthalt storniert, die Buchungen für 2010 seien eingebrochen. Ihr Antrag auf Entschädigung werde aber immer noch geprüft.

Quelle: MZ

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